Denkmalpflege

Haus Wibbelsmann

Das denkmalgeschützte Haus An der Kirche 1 in Glandorf war unbewohnt und innen wie außen stark verfallen. Der zweistöckige Fachwerkbau wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und 1850 straßenseitig mit einer massiven Fassade und vereinzelten Zierelementen versehen. Damals wurde das Haus von der Familie Jostes bewohnt und als Handelsgeschäft betrieben und im Jahr 1869 an den namensgebenden August Wibbelsmann verkauft, der das Ladengeschäft fortführte. Weil notwendige Erhaltungsmaßnahmen nicht ergriffen wurden, entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten ein anfänglicher „Sanierungsstau“ zu einer massiven Schädigung der Bausubstanz – die Existenz des Gebäudes stand auf dem Spiel.

2019 nahm sich der Heimat- und Kulturverein Glandorf schließlich der Restaurierung des Hauses Wibbelsmann an, mit dem Ziel es zukünftig für öffentliche Veranstaltungen und Vereinszwecke zu nutzen. Aufgrund dieser dauerhaften Nutzungsperspektive als „Kulturhaus“ und weil das Gebäude durch seine zentrale Lage das Ortsbild entscheidend prägt, förderte die Niedersächsische Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück dieses Denkmal. Nun, nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten, ist das Haus Wibbelmann kaum noch wiederzuerkennen und wieder ein echter Hingucker im Ortskern von Glandorf.

Programm

Am Tag des offenen Denkmals ist das Haus Wibbelsmann von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Der Heimat- und Kulturverein Glandorf präsentiert das Ergebnis der zweijährigen Sanierung sowie eine Ausstellung zur Historie des Gebäudes und seinen Bewohnern, insbesondere zu dem Germanisten Prof. Dr. Franz Jostes, der dort geboren wurde. Es werden Snacks und Getränke angeboten.

Anfahrt

Haus Wibbelsmann

An der Kirche 1

49219 Glandorf

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