Niedersächsische Sparkassenstiftung ermöglicht 46 Projekte mit über 1,3 Mio. Euro in Niedersachsen
Gremien tagten in Hannover
In ihrer ersten Sitzung 2026 am 22. Juni in Hannover beschlossen die Gremien der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ein Fördervolumen von mehr als 1,3 Mio. Euro.
46 Projekte aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Denkmalpflege und Museen können Dank der Förderung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort umgesetzt werden.
Im Förderbereich Musik können sich u.a. das interreligiöse Stadtprojekt „Urban Prayers Hannover“, „BEETHOVEN PUR – Von der Ems bis zur Küste“ mit Konzerten in Emden und Papenburg, „Ester. Ein hebräisches Oratorium im Dialog mit der Zeit“ des Göttinger Barockorchesters oder die Konzertreihe „Klassik am Meer – Klangwelten 2026“ über eine Förderung durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung freuen.
Darüber hinaus stärkt die Stiftung die vielfältige Festivallandschaft in Niedersachsen. Bewilligt wurde u.a. eine Förderung für Musica Viva 2026 im Osnabrücker Land, für das Festival NEUE MUSIK TÜRKEI sowie für die Steffani-Festwoche Hannover.
Auch die Kooperation mit Musikland Niedersachsen wird fortgeführt; diese beinhaltet u. a. gemeinsame Projekte wie das Musikvermittlungsprojekt „Zeitgenössische Musik in der Schule“ im Spätjahr 2026 sowie den kommenden Fachtag „Konzerte veranstalten“ für vorwiegend ehrenamtlich organisierte Kulturakteur*innen im Frühjahr 2027.
Im Förderbereich der Bildenden Kunst wird u. a. die Ausstellung „Bilder, die wir lieben“ anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Kunsthalle Emden gefördert. Außerdem beteiligt sich die Niedersächsische Sparkassenstiftung an dem großen Ausstellungsprojekt „Kein schöner Land. 100 Jahre Kunst und Faschismus“, bei dem mehrere Häuser in Hannover (Sprengel Museum Hannover, der Kunstverein Hannover, die Kestner Gesellschaft sowie das Museum Wilhelm Busch) kooperieren. Bewilligt wurden darüber hinaus Ausstellungsprojekte u. a. von Kunstverein Hildesheim („Weideland. Kunst und Landwirtschaft“) oder dem Haus für Medienkunst Oldenburg („Theresa Reiwer: The World Within – The World Without“).
Mehrere Projekte im Förderbereich Museen wurden bewilligt: Eine erhebliche Förderung erhält das Dümmer-Museum Lembruch, um seine Dauerausstellung zukunftsfähig aufzustellen. Die Geschichte des Ortes, der Naturschutz und auch der touristische Nutzen des Ortes sollen hier zeitgemäß präsentiert werden. Gefördert wird außerdem der Campus Feuerwe(h)rk für die Neugestaltung des Feuerwehrmuseums Salzbergen, die Alte Zeche Gemeinnützige Betriebs GmbH für Ausstellungen zu den Themen Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte unter dem Titel „Berg.Werk.Kultur Barsinghausen“, das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim für die Neugestaltung seiner Dauerausstellung „Evolution – Das Werden der Welt“, das Landesmuseum Hannover für die Ausstellung „Unter Schwarzer Flagge. Piraten zwischen Nordsee und Karibik“, das Residenzschloss Braunschweig für eine neue Dauerausstellung zur Schlossgeschichte oder das Stadtmuseum Nordhorn für die Überarbeitung der Dauerausstellung im NINO-Hochbau.
Der Förderbereich Denkmalpflege unterstützt Projekte der Baudenkmalpflege und wendet sich mit seiner Förderung an private Eigentümer, Vereine und Initiativen. In ihrer 1. Sitzung 2026 bewilligte die Niedersächsische Sparkassenstiftung u. a. die Unterstützung umfangreicher Sanierungsarbeiten an der Kunststätte Bossard (Innenbereich des Wohn- u. Atelierhauses sowie der Skulpturenreihe). Darüber hinaus bewilligt wurden Sanierungsprojekte am Alten Turm in Papenburg, an einem Niedersachsenhaus in Ihlendorf bei Damme und auf Gut Steinhof im Norden von Braunschweig; außerdem die Restaurierung der Bethmann-Orgel in der Martinskirche in Engelbostel sowie der Fachwerkfassade am Heimathaus Scheeßel und die Instandsetzung der Schlossbrücke Wrisbergholzen im Landkreis Hildesheim.
Die Entscheidungsgremien der Niedersächsischen Sparkassenstiftung bestehen aus Geschäftsführung, Vorstand und Stiftungsrat, diese entscheiden über die Vergabe der Stiftungsmittel. Zum Stiftungsrat der Niedersächsischen Sparkassenstiftung gehören fünf Vertreter der niedersächsischen Ministerien, zehn Mitglieder aus dem Sparkassen- und Trägerbereich sowie ein Kuratoriumsmitglied der VGH Stiftung. Die aktuelle Übersicht der Gremienmitglieder finden Sie hier: https://www.nsks.de/ueber-uns/gremien/
In der Vorstandssitzung verabschiedete Cord Bockhop, Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, den scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Osnabrück Johannes Hartig. Hartig war 14 Jahre lang in den Gremien der Niedersächsischen Sparkassenstiftung aktiv, zunächst im Stiftungsrat, später als zweiter Vizepräsident des Vorstandes. Ihm folgt Volker Alt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover, nach. Ebenfalls als neues Mitglied des Vorstandes begrüßte Cord Bockhop den neuen Vorstandsvorsitzenden der VGH Stiftung Leo Götz v. Olenhusen, der als Kuratoriumsmitglied in Nachfolge von Friedrich v. Lenthe in den Vorstand der Niedersächsischen Sparkassenstiftung entsandt ist.
