
Bereits zum 22. Mal findet das Morgenland Festival in Osnabrück vom 29. Mai bis 6. Juni 2026 statt. In der ersten Festivalsaison der neuen künstlerischen Leiterin Shabnam Parvaresh legt das Festival den Schwerpunkt auf Stimmen der Diaspora – vielschichtige künstlerische Positionen, die Mehrfachzugehörigkeiten, Erinnerungen sowie biografische Auf- und Umbrüche in ihrem Schaffen verarbeiten.
Im Fokus stehen internationale Musiker*innen wie Garanavya (Indien/USA), Abdullah Miniawy (Ägypten/Frankreich), El Khat (Israel), Avalanche Kaito (Burkina Faso/Belgien), Sakina Teyna (Kurdistan/Österreich), Misagh Joolaee Trio (Iran/Deutschland) Rehman Memmedli (Aserbaidschan), Sanam (Libanon), Yazz Ahmed (Bahrain/UK), Ganna Gryniva (Ukraine/Deutschland). Das Festival präsentiert Konzerte an vielfältigen Orten der Stadt – von der Lagerhalle und der Kunsthalle über die Kirchen St. Marien und die Bergkirche bis hin zur Kleinen Freiheit und erstmals dem Veranstaltungs-zentrum Botschaft.
Begleitend zu den Konzerten bietet das Festival ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Workshops, Künstlergesprächen und partizipativen Formaten. Zusätzlich entsteht mit der Ausstellung „Topografien des Widerstands“ in Kooperation mit dem Kunstraum hase29 ein Raum für künstlerischen Dialog: Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler zeigen Diaspora nicht nur als Erfahrung von Verlust, sondern auch als Quelle von Kreativität und Widerstandskraft.
Die Niedersächsische Sparkassenstiftung gehört gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Osnabrück zu den verlässlichen Förderern des Morgenland Festivals.
Weitere Informationen unter: https://morgenland-festival.com/