Zeitgenössische Musik in der Schule

Zeitgenössische Musik lässt sich schwer kategorisieren oder definieren - ihre Ausdrucksmöglichkeiten sind fast unbegrenzt. Man sollte sich ihr vorurteilsfrei und mit offenen Ohren annähern.

Darum geht es auch beim Projekt „Zeitgenössische Musik in der Schule“. Musiker, Komponisten oder Ensembles besuchen Schulklassen in Niedersachsen, um ihnen Zeitgenössische Musik näherzubringen und eigene Kompositionen zu entwickeln. Ziel ist es, in den Workshops auch Schüler anzusprechen, die bisher noch kein Instrument spielen.

Zum Abschluss treffen sich die Schüler aller teilnehmenden Klassen und stellen die Ergebnisse ihrer Musik-Experimente vor. „Toll, was man aus Musik alles machen kann“, sagte eine Schülerin über die Projekte der anderen Schulklassen. Zum Beispiel ging eine Schulklasse den leisen Geräuschen ihres Schulalltags nach: dem Rascheln von Papier, dem Klappern eines Kugelschreibers oder dem Abreißen eines Klebebandstreifens. Die Schüler einer anderen Schulklasse erzeugten typische Geräusche des Urwalds auf unterschiedlichen Instrumenten.

Das Projekt wurde 2004 zum ersten Mal angeboten und findet alle zwei Jahre statt. Musiklehrerinnen und -lehrer der 5. bis 13. Jahrgangsstufe aus allen Schulformen in Niedersachsen können sich darum bewerben. Die Bewerbungsfrist für das Schuljahr 2020/2021 endete am 30. November 2019. Die Schulworkshops finden aufgrund der Corona-Pandemie in der Zeit nach den Sommerferien 2021 statt.

„Zeitgenössische Musik in der Schule“ ist ein Projekt der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Kooperation mit der „Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH“ und dem Niedersächsischen Kultusministerium. Weitere wichtige Partner sind der Bundesverband Musikunterricht e.V. LV Niedersachsen, der Verband Deutscher Schulmusiker Niedersachsen e.V. (VDS) und Musik 21 Niedersachsen.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage des Musikland Niedersachsen.