Museumspreis

Mit dem Museumspreis zeichnet die Niedersächsische Sparkassenstiftung seit 1992 alle zwei Jahre Museen im Land aus, die Vorbildliches auf dem Feld der Museumsarbeit leisten und mit ihrer Arbeit anderen Einrichtungen als beispielhaft vorgestellt werden können.

Nach mittlerweile zwölf Preisvergaben wurde der Preis 2017 neu strukturiert. Die Hauptunterschiede: Der Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung wird nun jährlich vergeben. Anstelle eines Bewerbungsverfahrens wird der Preisträger auf Juryvorschlag bestimmt. Die Jury ist dabei frei zu entscheiden, welche Aspekte der musealen Arbeit sie hervorheben will. Sie kann so auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen reagieren und betonen, welche Rollen Museen jeweils dabei spielen können.

Preisgeld

Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro. Es ist projekt- und zweckgebunden für das prämierte Museum zu verwenden und darf keine laufenden Haushaltsmittel ersetzen.

Jury

Die Jury besteht aus folgenden Personen:

  • Prof. Dr. Anja Dauschek, Direktorin Museum Altona
  • Prof. Dr. Martin Eberle, Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
  • Dr. Claudia Höhl, Direktorin Dommuseum Hildesheim
  • Dr. Martin Hoernes, Generalsekretär Ernst von Siemens Kunststiftung
  • Prof. Dr. Eckart Köhne, Direktor Badisches Landesmuseum Karlsruhe und Präsident Deutscher Museumsbund
  • Dr. Sabine Schormann, Stiftungsdirektorin Niedersächsische Sparkassenstiftung
  • Dr. Frauke von der Haar, Focke Museum Bremen und 1. stv. Vorsitzende des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen
  • Prof. Rolf Wiese, Vorsitzender Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V.


Preisvergabe

Die Vergabe des Preises findet im ausgezeichneten Museum statt.

Preisträger

Die bisherigen Preisträger finden Sie hier.