Pressemitteilung vom 7. Juni 2017

Niedersächsische Musiktage 2017

„Raum“ – mit diesem Thema gehen die Niedersächsischen Musiktage 2017 bereits in ihre 31. Saison.

Das Thema passt: als landesweites Festival im Flächenland Niedersachsen mit seinem Reichtum an besonderen Kultur- und Landschaftsräumen haben sich die Musiktage schon immer mit dem Raum auseinandergesetzt. Vom 2. September bis 1. Oktober 2017 widmet sich das Festival nun intensiv diesem Thema: So werden Raummusiken, Raumerfahrungen, aber auch Denkräume und Architektur eine wichtige Rolle spielen.

„Mit den Musiktagen öffnen wir Räume für Musik und andere Künste, für Inspiration und Kreativität. Dass die Musiktage dabei aus einer Hand – nämlich der der Sparkassen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung – finanziert und veranstaltet werden, macht sie besonders stark. Ort und Programm bilden durch die konsequente Themenorientierung eine Einheit, die Denkanstöße und besondere Erlebnisse ermöglicht.“, sagte Thomas Mang, Präsident der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, anlässlich des Pressegesprächs in Hannover.

Intendantin Katrin Zagrosek hat ein vielschichtiges Programm zusammengestellt, das viele Räume neu besetzt. Bereits das Eröffnungswochenende am 2. und 3. September 2017 startet erstmals raumübergreifend, nämlich in den Regionen Osnabrück, Bramsche und Melle. Danach schwärmt das Festival vier Wochen lang ins Land aus. Dabei werden die Besucher häufig Konzerte an außergewöhnlichen Spielstätten genießen können, die normalerweise anderweitig genutzt werden oder gar nicht öffentlich zugänglich sind. Dazu gehört das von Star-Architekt Daniel Libeskind entworfene neue Zentralgebäude der Leuphana Universität in Lüneburg, das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG, die UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentren in Wilhelmshaven und Cuxhaven, der Reiterhof der Familie Samson bei Bomlitz oder die Maschinenhalle des ehemaligen Bergwerks in Bad Grund; außerdem Naturräume wie die denkmalgeschützte Lindenallee in Heinde oder das Oberharzer Wasserregal bei Clausthal-Zellerfeld.

Erneut konnten international renommierte Künstlerinnen und Künstler für die Niedersächsischen Musiktage gewonnen werden wie die Junge Deutsche Philharmonie, Carolin und Jörg Widmann, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, ChorWerk Ruhr, Avishai Cohen und viele andere.

Der NDR begleitet die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten ausführlich und überregional über die Niedersächsischen Musiktage.

Karten und Informationen unter www.musiktage.de und 0800 / 456 65 40.

Ansprechpartner
Martina Fragge Tel.: 0511/36 03 - 4 94