Pressemitteilung vom 9. Mai 2017

Kritikerpreis des hbs kulturfonds

Auszeichnung würdigt hervorragende Ausstellungsbesprechungen

Der hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung schreibt 2017 zum 3. Mal den Kritikerpreis des hbs kulturfonds aus; Bewerbungsschluss ist der 2. Juli 2017.

Der hbs kulturfonds zeichnet mit seinem Kritikerpreis jene Kritiker aus, denen es in ihren Besprechungen gelingt, Ausstellungen in Museen jeglicher Art in Bezug auf Inhalt und Gestaltung umfassend zu würdigen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Die Kriterien für den Kritikerpreis des hbs kulturfonds sind:

  • es sollen Kritiken bzw. Museumsbesprechungen aus allen Museumssparten und ‑arten berücksichtigt werden; nicht nur Kunstkritiken
  • der Preisträger soll die von ihm besprochene Ausstellung nicht nur inhaltlich beurteilen, sondern auch gestalterische, konzeptionelle und szenografische Aspekte einbeziehen
  • es wird ein umfassender kritischer Blick gewürdigt; Kritiken, die den Eindruck erwecken, reine Katalogbesprechungen zu sein, sind nicht auszeichnungswürdig
  • das Verhältnis der Ausstellung zum Grundkonzept des Hauses sollte einbezogen werden
  • weder die Größe der Ausstellung oder des Museums noch die überregionale Reichweite der Zeitung, in der die Kritik erschien, sind ausschlaggebend
  • die Kritiken dürfen sowohl im Printbereich als auch im Internet erschienen sein; Kritiken aus anderen Medien (Fernsehen, Radio) sind ausgeschlossen
  • die Bewerber dürfen nur eine Kritik einreichen
  • die einzureichende Kritik darf nicht vor dem 1. Januar 2016 erschienen sein

Um den Kritikerpreis des hbs kulturfonds können sich Journalisten bewerben. Der Deutsche Museumsbund und die Landesverbände der Museen können Journalisten vorschlagen. Eine Jury entscheidet über den Preisträger.

Eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen und weitere Details sind zu finden unter: www.nsks.de. Bewerbungen müssen online unter sparkassenstiftung@svn.de eingereicht werden.

Bisherige Preisträger des Kritikerpreises des hbs kulturfonds:

2013: Nicola Kuhn, Tagesspiegel, für die Kritik: „Jeder Künstler ist ein Mensch // Der Hamburger Bahnhof öffnet sich dem Riesenwerk des Martin Kippenberger – eine posthume Verbeugung.“, die am 22. Februar 2013 im Tagesspiegel erschienen ist.

2015: Dr. Kia Vahland, Süddeutsche Zeitung, für die Kritik: „Die Welt ist auch nur ein Krokodil. Eine Berliner Ausstellung gibt Einblick in die geheimnisvolle Kultur der alten Papua.“, die am 24. März 2015 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist.

Der hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ist aus der hbs kulturstiftung hervorgegangen. Diese wurde 1998 von den Eheleuten Dr. Heinz und Brigitte Schirnig gegründet.

Der hbs kulturfonds konzentriert seine Mittel auf die Vergabe zweier Preise, die alternierend alle zwei Jahre vergeben werden: den Museumspreis des hbs kulturfonds, der Kuratoren ehrt, die außergewöhnliche Ausstellungsvorhaben verwirklichen, und den Kritikerpreis des hbs kulturfonds, der Journalisten für außergewöhnliche Ausstellungsbesprechungen auszeichnet.

Ansprechpartner
Martina Fragge Tel.: 0511/36 03 - 4 94