Bildende Kunst Sammlungen

Kurt-Schwitters-Sammlung

Manchmal sind Werke bedeutender Künstler, die sich schon lange im Museum befinden, plötzlich dadurch gefährdet, dass sich Besitzverhältnisse etwa von Leihgebern ändern. Dies drohte vor einigen Jahren mit 39 Werken von Kurt Schwitters zu geschehen, die damals schon im Sprengel Museum Hannover zu sehen waren, Leihgaben aus dem Besitz des inzwischen verstorbenen Sohnes Ernst Schwitters.

So erwarb die Niedersächsische Sparkassenstiftung gemeinsam mit Partnern diese Bilder und skulpturalen Werke, da sich die Stadt Hannover, der ein Vorkaufsrecht eingeräumt wurde, finanziell nicht zu dieser Übernahme imstande sah.

Durch den Ankauf wurden die Arbeiten nicht durch den Kunsthandel auseinander gerissen und konnten weiterhin dauerhaft für Niedersachsen gesichert werden. Im Sprengel Museum Hannover befindet sich damit das umfangreichste Konvolut von Werken Kurt Schwitters' außer dem im New Yorker Museum of Modern Art. Und so blieb Schwitters' Heimatstadt dieser Anziehungspunkt der klassischen Moderne erhalten, beispielsweise das berühmte „Merzbild Einunddreißig“, eine der größten Collagen Schwitters‘.