Bildende Kunst Sammlungen

Sammlung Fritz Stuckenberg, Städtische Galerie Delmenhorst, Haus Coburg

Das vielfältige künstlerische Werk von Fritz Stuckenberg (1881 – 1944) entstand in den 1910er und 1920er Jahren zum großen Teil in Paris und Berlin und bewegt sich zwischen gegenständlicher und abstrakter Bildsprache, Expressionismus und Kubismus. Wichtige Jahre seines Lebens verbrachte der STURM-Künstler darüber hinaus in Delmenhorst in der Nähe von Bremen.

Knapp 50 Jahre nach seinem Tod hat die Städtische Galerie Delmenhorst das Werk von Fritz Stuckenberg 1993 erstmals in einer umfassenden Retrospektive vorgestellt, die im Anschluss in Berlin und Neuss gezeigt wurde und zur Wiederentdeckung eines bedeutenden Vertreters der künstlerischen Avantgarde geführt hat. 

Mit Hilfe der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Stiftung Kultur und Kunst der Landessparkasse zu Oldenburg konnten 1996 

12 Gemälde und 18 Arbeiten auf Papier von Fritz Stuckenberg für Delmenhorst gesichert werden.

Die Städtische Galerie Delmenhorst hat Stuckenbergs künstlerisches Werk seitdem regelmäßig unter wechselnden Fragestellungen in Ausstellungen und wissenschaftlichen Publikationen wie „Paris leuchtet“ (2007) oder „À la recherche: Hermine David“ (2016) vorgestellt. Auch in Präsentationen zur Gegenwartskunst von Sonja Alhäuser (2010), Adrian Mudder (2020) u. a. zeigt die Städtische Galerie die Werke des Künstlers regelmäßig in neuen Zusammenhängen.

Gemälde von Fritz Stuckenberg aus dem Besitz der Niedersächsischen Sparkassenstiftung waren in den vergangenen Jahren außerhalb von Delmenhorst u. a. in der Ausstellung „Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918 – 1935“ (2018/2019) in der Berlinischen Galerie zu sehen.

Leihanfragen

Bitte stellen Sie Leihanfragen für Werke von Fritz Stuckenberg aus dem Besitz der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mindestens sechs Monate vor Ausstellungsbeginn an die Direktorin der Städtischen Galerie Delmenhorst und senden Sie eine Kopie Ihrer Anfrage an die Referentin für Bildende Kunst der Stiftung.