Museen

Das Siedlungsdoppelhaus in der „Königsberger Straße“

Die Geschichte des Landkreises Harburg und der Metropolregion Hamburg bekommt ihren Platz im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Im Siedlungsdoppelhaus in der „Königsberger Straße“ soll eine neue Dauerausstellung die Entwicklung von der Flüchtlingssituation bis zum wirtschaftlichen Aufschwung und den Wechselbezügen mit der Großstadt Hamburg darstellen. Im März besuchten Vertreter des Förderfonds Hamburg/Niedersachsen der Metropolregion Hamburg und dem Landkreis Harburg das Freilichtmuseum am Kiekeberg, um sich vor Ort ein eigenes Bild vom Baufortschritt des Gebäudes zu machen. 

Von außen fügt sich das Ausstellungsgebäude in Gestalt eines typischen Siedlungsdoppelhauses aus den 1950ern in die neue Baugruppe ein. Alexander Eggert aus dem Projektteam der „Königsberger Straße“ sagte: „Die Ausstellung wird in eine Rekonstruktion eines Siedlungsdoppelhauses eingepasst. Wir stellen auch die Wohnungsnot in der Zeit dar: In dem relativ kleinen Haus wohnten vier Parteien, jeweils mit sieben bis acht Personen in dreieinhalb beengten Zimmern.“ Es ist wichtig, dass die Erlebnisgeneration zu Wort kommt – Zeitzeugen-Interviews werden kontinuierlich geführt und die Ausstellung damit immer wieder aktualisiert. „Und“, so ergänzt Geschäftsführerin Carina Meyer, „andere Gebäude richten wir ein, wie Bewohner in ihnen lebten. Dazu haben wir deren Original-Möbel bis hin zum Foto-Album erhalten. So können sich Besucher die Lebensverhältnisse authentisch erschließen.

Das Projekt wird unter anderem von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Stiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude und der Sparkasse Harburg-Buxtehude gefördert.

Weitere Informationen zum Museum: https://www.kiekeberg-museum.de/