Denkmalpflege

Sanierung erforderlich: Windmühle Lechtingen

Seit 1887 verarbeitet die Windmühle im Ortsteil Lechtingen, nördlich von Osnabrück, Getreide zu Mehl. Nach rund 100 Jahren haben das gemauerte Fundament, der grau-weiße Turm und die für „Holländermühlen“ typische Haube arg gelitten. Deshalb haben die Gemeinde Wallenhorst und der Verein Windmühle Lechtingen e.V. beschlossen, die unter Denkmalschutz stehende Windmühle nun umfassend zu sanieren.

Die Liste der notwendigen Reparaturarbeiten ist lang: „Zuerst muss die Windmühle statisch gesichert werden“, sagt Margret Terglane von der Gemeinde Wallenhorst. „Später werden wir die gesamte Dachkonstruktion erneuern und auch im Innenraum muss einiges saniert werden.“ Durch ein spezielles Begasungsverfahren sollen dort alle Holzteile bearbeitet und vor Holzschädlingen geschützt werden. Auch das Mahlwerk der Mühle soll überarbeitet, betriebsbereit instandgesetzt und gewartet werden.

Seit Ende 2007 steht die Windmühle Lechtingen im Eigentum der Gemeinde Wallenhorst und ist seit 2009 an den Verein Windmühle Lechtingen e. V. verpachtet. Ziel des Mühlenvereins ist es, den Standort der Windmühle, das benachbarte Mausefallenmuseum sowie das Plaggenwirtschafts- Erlebniszentrum zum Wohle der Gemeinde weiter zu entwickeln.

Gefördert wird die Sanierung der Windmühle von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Osnabrück.