Museen hbs-kulturfonds hbs-Museumspreis

Überzeugt: Preis für Europäisches Hansemuseum Lübeck

„Diese Herausforderung konnten eigentlich nur zwei Persönlichkeiten, die beide Meister ihres Faches sind, gemeinsam bestehen“, sagte Prof. Matthias Puhle am Abend über die beiden Preisträger des Museumspreises 2016 des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Gemeint waren Prof. Rolf Hammel-Kiesow und Architekt Andreas Heller, die das neue Ausstellungskonzept des Europäischen Hansemuseums in Lübeck entwickelt hatten. Die neue Dauerausstellung zeigt den wirtschaftlichen Aufstieg und den Fall der Hanse am Beispiel der Städte Brügge, London und Lübeck. Lebensecht inszeniert Szenen versetzen die Besucher in die Zeit der Hanse zurück. In separaten Räumen werden die originalen Exponate in Glasvitrinen gezeigt. Mit den speziell codierten Eintrittskarten lassen sich an Bildschirmen in der Ausstellung fundierte Informationen darüber abrufen. Um Museen zu fördern, gründeten der ehemalige Direktor der Niedersächsischen Sparkassenstiftung Heinz Schirnig und seine Frau, Brigitte Schirnig, im Jahr 1998. Die „hbs kulturstiftung“, die mittlerweile als hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung verwaltet wird. Ausgezeichnet werden Kuratoren und Gestalter aus ganz Deutschland, die gemeinsam ein Museum erfolgreich neugestaltet haben. Die Preisträger werden von einem Experten der Museumsszene benannt.