Preisträger des hbs-kulturfonds bis 2018

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung betreut den hbs kulturfonds. Dieser wurde von Dr. Heinz und Brigitte Schirnig ins Leben gerufen, die beide beruflich stets mit Kultur zu tun hatten: Brigitte Schirnig als Buchhändlerin und Bibliothekarin, Heinz Schirnig als Archäologe, Museumsdirektor und Geschäftsführer der Niederdersächsischen Sparkassenstiftung in Hannover.

Von Beginn an vergab der hbs kulturfonds einen mit 5.000 Euro dotierten Museumspreis, der Kuratoren auszeichnete, die in Ausstellungen ungewöhnliche Ideen verwirklicht haben. Ab 2020 werden dieser Preis und der Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung zum Museumspreis des hbs kulturfonds vereint.

Bis 2017 wurde außerdem der hbs-Kritikerpreis vergeben. Dieser ehrte Journalisten für eine außergewöhnliche Ausstellungsbesprechung.

Bisherige Preisträger des hbs-Museumspreises

2018: Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung Welterbe im Harz und des Weltkulturerbe Rammelsberg

2016: Prof. Dr. Rolf Hammel-Kiesow, ehemaliger wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Hansemuseums Lübeck und Andreas Heller, Architekt und Gestalter

2014: Dr. Sabine Wolfram, Direktorin des smac – Staatliches Museum für Archäologie in Chemnitz, Thomas Spring, Projektleiter, und Prof. Uwe R. Brückner, Ausstellungsgestalter des Atelier Brückner

2012: Dr. Annegret Laabs, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg

2009: Kuratorenteam des Kolumba (Dr. Stefan Kraus, Dr. Joachim Plotzki, Dr. Mark Steinmann, Dr. Ulrike Surmann, Dr. Katharina Winnekes), Kunstmuseum des Erzbistums Köln

2005: Prof. Dr. Mamoun Fansa, Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

2003: Ina Prinz M.A., Arithmeum Bonn

2002: Prof. Ruairi O'Brien, Erich Kästner Museum Dresden


Bisherige Preisträger des hbs-Kritikerpreises

2017: Niklas Maak, erhält den Kritikerpreis des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung für seine Kritik „Parlament der Bilder“, die am 8. April 2017 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist.

2015: Dr. Kia Vahland, Süddeutsche Zeitung, für die Kritik: „Die Welt ist auch nur ein Krokodil. Eine Berliner Ausstellung gibt Einblick in die geheimnisvolle Kultur der alten Papua“, die am 24. März 2015 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist.

2013: Nicola Kuhn, Tagesspiegel, für die Kritik: »Jeder Künstler ist ein Mensch // Der Hamburger Bahnhof öffnet sich dem Riesenwerk des Martin Kippenberger – eine posthume Verbeugung.«, die am 22. Februar 2013 im Tagesspiegel erschienen ist.