hbs-Kritikerpreis

Mit dem Kritikerpreis des hbs kulturfonds, der alle zwei Jahre vergeben wird, werden Kritiker gewürdigt, denen es in ihren Besprechungen gelingt, Ausstellungen in Museen in Bezug auf Inhalt und Gestaltung umfassend zu würdigen.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Die nächste Ausschreibung erfolgt in 2019, die Ausschreibung, sowie weitere Informationen zur Bewerbung, werden dann auf dieser Seite bereitgestellt.

Preisträger:

2017: Niklas Maak, erhält den Kritikerpreis des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung für seine Kritik „Parlament der Bilder“, die am 8. April 2017 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist.

 

2015: Dr. Kia Vahland, Süddeutsche Zeitung, für die Kritik: „Die Welt ist auch nur ein Krokodil. Eine Berliner Ausstellung gibt Einblick in die geheimnisvolle Kultur der alten Papua“, die am 24. März 2015 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist.

2013: Nicola Kuhn, Tagesspiegel, für die Kritik: »Jeder Künstler ist ein Mensch // Der Hamburger Bahnhof öffnet sich dem Riesenwerk des Martin Kippenberger – eine posthume Verbeugung.«, die am 22. Februar 2013 im Tagesspiegel erschienen ist.

Kriterien

  • es werden Kritiken bzw. Museumsbesprechungen aus allen Museumssparten und –arten berücksichtigt; nicht nur Kunstkritiken
  • der Preisträger soll die von ihm besprochene Ausstellung nicht nur inhaltlich beurteilen, sondern auch gestalterische, konzeptionelle und szenografische Aspekte einbeziehen
  • es wird ein umfassender kritischer Blick gewürdigt; Kritiken, die den Eindruck erwecken, reine Katalogbesprechungen zu sein, sind nicht auszeichnungswürdig
  • das Verhältnis der Ausstellung zum Grundkonzept des Hauses sollte einbezogen werden
  • weder die Größe der Ausstellung oder des Museums noch die überregionale Reichweite der Zeitung, in der die Kritik erschien, sind ausschlaggebend
  • die Kritik kann sowohl im Printbereich als auch im Internet erschienen sein; andere Medien (z. B. Radio, Fernsehen) sind ausgeschlossen
  • der Preisträger erklärt sich bereit, ehrenamtlich in der Jury zur nächsten Preisauslobung mitzuwirken


Neben der direkten Bewerbung durch Journalisten haben der Deutsche Museumsbund und die Landesverbände der Museen ein Vorschlagsrecht; Der Preisträger wird durch eine Jury bestimmt. 
 

Einzureichende Unterlagen   

  • eine Kritik; die nicht vor dem 01.01.2016 erschienen sein darf
  • Angaben zum Medium, in dem der Text veröffentlicht wurde
  • max. 1 DIN A4-Seite Biografie
  • max. 1 DIN A4-Seite Veröffentlichungsübersicht

 

Jury 2017

  • Martina Fragge, Ratsmitglied, Leiterin Kommunikation der Niedersächsischen Sparkassenstiftung
  • Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes
  • Dr. Heinz Schirnig, Gründer des hbs kulturfonds
  • Dr. Sabine Schormann, geschäftsführendes Ratsmitglied des hbs kulturfonds, Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung
  • Dr. Kia Vahland, Journalistin, Preisträgerin des Jahres 2015
  • Prof. Rolf Wiese, Vorstandsvorsitzender des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen, Ratsmitglied hbs kulturfonds


Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des geschäftsführenden Ratsmitglieds des hbs kulturfonds doppelt.