Museumsgütesiegel etabliert sich nachhaltig:

Sieben Museen werden im zehnten Jahrgang mit dem Museumsgütesiegel Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet

Pressemitteilung vom 18. Januar 2017

Sieben Museen in Niedersachsen und Bremen sind heute in Hannover mit dem begehrten Museumsgütesiegel ausgezeichnet worden. In einer Feierstunde würdigten die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, die Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Dr. Sabine Schormann, und die 1. stellvertretende Vorsitzende des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen, Dr. Frauke von der Haar, die qualitätsvolle Arbeit der Teilnehmer im zehnten Jahrgang der Museumsqualifizierung.

„Die Stärke des Gütesiegels liegt darin, die Museen mit Hilfe des Qualitätsmanagements für die Zukunft gut aufzustellen und profilschärfend zu positionieren. Damit verfügen wir in Niedersachsen und Bremen über ein großartiges Instrument, das auch für andere Bundesländer beispielgebend sein kann“, sagte Ministerin Heinen-Kljajić.

Mit dem aktuellen, bis 2023 gültigen Museumsgütesiegel werden ausgezeichnet:

  • Bomann-Museum Celle mit Residenzmuseum im Celler Schloss
  • Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur, Delmenhorst
  • Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
  • Ostfriesisches Teemuseum Norden
  • Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf
  • Feuerwehrmuseum Salzbergen
  • Heinrich-Vogeler-Museum / Barkenhoff, Worpswede

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. und die Niedersächsische Sparkassenstiftung führen die Museumsqualifizierung als Kooperationspartner gemeinsam durch. Seit Beginn der Initiative im Jahr 2006 konnten bisher 108 Gütesiegel verliehen werden.

„Mit ihrer Museumsförderung unterstützt die Niedersächsische Sparkassenstiftung die Erhaltung und Stärkung der Qualität der Museen in Niedersachsen. Deshalb fördern wir nicht nur die Neu- und Umgestaltung von ständigen Ausstellungen, sondern vor allem auch Vorhaben zur Qualifizierung von Museen. Hier ist das Museumsgütesiegel ein wegweisendes und vor allem bewährtes Instrument, um die Museumslandschaft weiter in die Zukunft zu tragen.“, begründet Stiftungsdirektorin Dr. Sabine Schormann die Beteiligung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung am Museumsgütesiegel.

Das Museumsgütesiegel wird für sieben Jahre vergeben, danach müssen Museen sich um eine Erneuerung des Museumsgütesiegels bemühen. Drei Museen gelang es 2016, sich erneut zu qualifizieren, vier Museen werden erstmalig ausgezeichnet.

Die 1. stellvertretende Vorsitzende des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen, Dr. Frauke von der Haar, resümierte: „Wir freuen uns über jedes Museum, das sich erstmalig für die Teilnahme am Museumsgütesiegel entscheidet und natürlich darauf, den Häusern bei diesem Prozess der Weiterentwicklung kollegial und konzeptionell zur Seite zur stehen. Das Gütesiegel hat sich im zehnten Jahrgang nachhaltig in Niedersachsen und Bremen etabliert. Gerade die Anzahl der rezertifizierten Museen dokumentiert neben der allgemeinen Akzeptanz der Auszeichnung in der Öffentlichkeit und bei finanziellen Trägern auch die Wettbewerbsvorteile für die ausgezeichneten Museen. Selbst- und Fremdevaluation sowie natürlich die Teilnahme an Schulungen zu verschiedenen Schwerpunkten geben neue Impulse. Ein tolles Signal für die investierte Arbeit jedes Museums im Rahmen des Zertifizierungsprozesses.“

Die Auslobung des Museumsgütesiegels 2018 findet im Rahmen der Jahrestagung des Museumsverbandes vom 16. bis 17. März 2017 in Cuxhaven statt.

Weitere Informationen zum Verfahren und den Teilnahmebedingungen für das Museumsgütesiegel Niedersachsen und Bremen finden Sie unter: www.museumsguetesiegel.de.