Musik greift ein
Modernes Quartett besucht Schüler im Ratsgymnasium Peine
Pressemitteilung vom 14. Januar 2009
Im Rahmen des Projektes »Zeitgenössische Musik in der Schule« der Niedersächsischen Sparkassenstiftung besucht das open string quartet eine 9. Klasse des Ratsgymnasiums in Peine. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und dem Fachlehrer Wolfram Bartsch wird das Quartett im Musikunterricht zum Thema »Musik greift ein« arbeiten. Insgesamt finden im Februar und März drei mehrstündige Treffen statt.
Am 6. März veranstaltet das Ratsgymnasium nachmittags ein Konzert, um die Projektergebnisse zu präsentieren. Das Quartett und die ILMASI-Förderschule aus Garbsen beteiligen sich ebenso an der Veranstaltung.
Am 6. März veranstaltet das Ratsgymnasium nachmittags ein Konzert, um die Projektergebnisse zu präsentieren. Das Quartett und die ILMASI-Förderschule aus Garbsen beteiligen sich ebenso an der Veranstaltung.
Zum Inhalt des Projektes: Anhand von Willem Schulz »ferner gesang« werden die Schüler angeregt, eigene Ideen und kleine Konzepte zu entwickeln und diese mit vorhandenen Räumen und Situationen in der Schule zu spielen. Mithilfe von Improvisationsübungen können Klänge und Geräusche aller Art als Soundpool gesammelt und notiert werden. Ort- und Bewegungsstudien wiederum lassen diese Klänge räumlich lebendig werden.
2005 wurde von Christiane Kumetat (Violine), Susanne Schulz (Violine), Johanna Geith (Viola) und Willem Schulz (Cello) das Streicherquartett open string quartet gründet. Die Quartettmitglieder spielen ebenso in diversen weiteren Bands, Orchestern und Kammer-musikensembles. Christiane Kumetat ist als Dozentin an der Universität Osnabrück tätig. Susanne Schulz komponiert und war an Rundfunkaufnahmen beteiligt. Johanna Geith gibt zudem Instrumentalunterricht und Willem Schulz entwickelte spartenübergreifende Projekte, Kompositionen sowie Performances.
Zum dritten Mal führt die Niedersächsische Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium das Projekt »Zeitgenössische Musik in der Schule« durch. Musiker, Komponisten und Ensembles besuchen den Musikunterricht und erarbeiten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 5. bis 13. Klasse Themen der zeitgenössischen Musik. Dabei stehen vor allem die Praxis, das Musik-Erfinden und Experimentieren mit Klängen und Instrumenten im Mittelpunkt. Über diesen direkten Zugang werden auch Schüler angesprochen, die vorher noch kein Instrument gespielt haben.
25 niedersächsische Schulen, darunter drei Förder-, eine Real- und eine kooperative Gesamtschule, haben 13 ausgewählte Künstler und Künstlergruppen zu Gast.
»Die Förderung der Neuen Musik als einer lebendigen, experimentellen Kunst liegt uns besonders am Herzen. Das Projekt >Zeitgenössische Musik in der Schule< ermöglicht den Jugendlichen nicht nur den Zugang zur Musik, sondern auch die Begegnung mit der eigenen Kreativität; im Zeitalter der Neuen Medien kommt dies häufig zu kurz.«, so Thomas Mang, Präsident der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.
Das Projekt findet in Kooperation mit dem bundesweiten Verband deutscher Schulmusiker (VDS), Landesverband Niedersachsen des VDS und dem Zentrum Musik 21 statt.

