Sammlungen
Max Ernst-Sammlung der NORD/LB
Im Jahr 1997 ergab sich die Möglichkeit, siebzehn Werke des großen Vaters des Surrealismus Max Ernst zu erwerben. Es handelte sich vornehmlich um Arbeiten aus den späten zwanziger Jahren. Der Direktor des Sprengel Museum war ziemlich erstaunt, als ihm anlässlich eines Essens mit den Leitern der NORD/LB und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung angetragen wurde, diese Bilder leihweise in seine Max Ernst-Bestände zu integrieren. Gemeinsam mit der Gesellschaft zur Förderung der kommunalen Infrastruktur und der Fremdenverkehrswirtschaft wurde das Paket für Hannover erworben.
Um dies – ein berechtigtes Interesse – bekannt zu machen, wurde eine Wanderausstellung unter dem Titel »Begegnungen« konzipiert, die Max Ernst in Quedlinburg, Dessau-Wörlitz und Hannover nacheinander mit Lyonel Feininger, dem vergessenen Zeichner der Goethezeit, Carl Wilhelm Kolbe d.Ä. und Dieter Roth konfrontierte.
Jetzt sind die Bilder, Frottagen und Collagen Max Ernsts dauerhaft in zwei Sälen des Museums zusammen mit den schon vorhandenen und mit inzwischen noch hinzu gekommenen Werken zu betrachten.
Bildnachweis:
Max Ernst, Selbstportrait, ca. 1938, Frottage, Kreide auf Fotografie, © VG Bild-Kunst, Bonn 2009


