Sammlungen
Sammlung Fritz Stuckenberg
Ein vergessener Maler aus der Zeit künstlerischer Avantgarde im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, Fritz Stuckenberg, wurde 1997 quasi wiederentdeckt. Barbara Alms, die Leiterin der Städtischen Galerie Haus Coburg in Delmenhorst hatte immer wieder an Stuckenberg erinnert. Bis in Delmenhorst dann ein eigenes kleines, aber feines Museum für die »Sammlung Stuckenberg« eröffnet werden konnte.
Vor allem die öffentlich-rechtlichen Finanzdienstleister hatten ihre Kräfte gebündelt, um dies möglich zu machen. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung erwarb 28 Werke Fritz Stuckenbergs. Seither ist diese Sammlung der Stiftung in der Städtischen Galerie Delmenhorst ein zentraler Baustein in den Beständen der Galerie. Sie ist aber auch – wie die Sammlungen Kurt Schwitters, Max Ernst und Felix Nussbaum – Teil des Stiftungsprogramms, Sammlungsschwerpunkte in niedersächsischen Museen zu stärken.
Die Stuckenberg-Sammlung in Delmenhorst macht den Ort, die kleine Remise neben dem Museum, zum »Museumsstandort und zur Kunst-Nische«, um die noch zu entdeckende Vielschichtigkeit des Künstlers erleben zu können.
Bildnachweis:
Fritz Stuckenberg, Selbstbildnis, 1915, Öl auf Holz, © Adolf Johannes Stuckenberg


